reflections

Die Geschichte einer Täuschung

JOAN AIKEN

"Du bist ich" (Deception, 1987)

Beschreibung:

England im Jahr 1815. In einem feinen Mädchenpensionat stellen Alvey Clement und Louisa Winship fest, daß ein einzigartiges Band sie eint. Zwar stammen sie aus ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und sind vom Temperament her ganz verschieden, doch sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Dieser überraschende Zufall passt sehr gut in die Pläne der verwöhnten Louisa, deren Lebenstraum es ist, als Missionarin ins exotisch-ferne Indien zu gehen.
Ihre Eltern sind strikt dagegen, doch jetzt, da die Zeit für sie gekommen ist, auf den Familiensitz in Northumberland zurückzukehren, ersinnt Louisa einen komplizierten Plan, sich ihren Herzenswunsch doch noch zu erfüllen: Sie wird kurzerhand Alvey an ihre Stelle nach Hause schicken...

Meine Note: 2+

Wie fand ich das Buch:

Die Idee an sich ist ja nicht wirklich aussergewöhnlich, kommt einem ja irgendwie auch bekannt vor (immer wieder gerne verfilmt), aber ich mag Joan Aiken Schreibsstil, es liest sich so gut und leicht und flüssig. Mich hat dieser Roman gut unterhalten, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist nicht langweilig und hat interessante (wenn auch nicht tiefgründige) Charaktere.

Wie schon geschrieben, Tiefgang hat dieser Roman nicht und manchmal konnte ich Alveys Begeisterung für die Familie von Louisa nicht nachvollziehen, mir kamen alle etwas ruppig vor, nicht familienhaft.
Aber es hat mir gefallen und für Zwischendurch kann ich diesen schönen Roman nur empfehlen.

30.4.10 08:42

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