reflections

Ach, Lenchen...

Autor/in:

JANA VOOSEN (geb. in, ich tippe mal Deutschland)

"Venus allein zu Haus"

Beschreibung:

Ihre beste Freundin geht zum Traualter, ihre Schwester in den Mutterschutz und Helen selber - geht shoppen. Und noch nicht mal für sich selbst, sondern als Typberaterin für Menschen, die viel Geld, aber wenig Geschmack haben.
Eigentlich hatte Helen ihr Leben wenige Wochen vor ihrem dreißigsten Geburtstag schon perfekt durchgeplant: Die Hochzeit mit dem smarten Jan stand kurz bevor, doch dann macht ausgerechnet der Gemal in spe ihr einen gewaltigen Strich durch die Rechnung...

Kritik/Kommentare:
"Witzig, chaotisch und voll Gefühl." (Brigitte Young Miss)

Meine Note: 2

Wie fand ich das Buch:

Nun, zu allererst muss ich sagen, der Tiel hat mich irgendwie gar nicht angesprochen. Auch die Beschreibung klingt nicht soooo berauschend. Ich dachte es ist ein chaotisches Liebesbuch und es würde auch viel um Helens Beruf gehen. Was ich eigentlich selten mag. Mich interessieren die Verarsche oder Klischees an/von Berufen sehr wenig. Ich weiß nicht wieso, aber ich interessiere mich einfach nicht für die Berufe der Charaktere. Meistens. Es kommt drauf an.
Ich hatte einfach lust auf ein lustiges Liebesbuch und dachte, ich nehme trotz allem dieses.
Auch wenn ich etwas a la Bridget Jones erwartet hatte...

Ich habe es angefangen zu lesen und was soll ich sagen? Ich konnte es nicht aus der Hand legen!
Ja, es ist irgendwie schon klar wie die Geschichte ausgehen wird, auch die Thematik ist nicht sonderlich orginiell oder neu, aber man kommt von diesem Buch einfach nicht mehr los!

Es ist sooo witzig geschrieben, wirklich, so ein lustiges Buch habe ich lange nicht mehr gelesen. Und da fällt auch Ildiko von Kürthy nach hinten, ganz ehrlich!
Es ist locker und toll geschrieben, ich hatte es wirklich fast an einem Tag durch, wäre da nicht noch die Nacht dazwischen gekommen und die Müdigkeit. ^^

Anfangs muss ich aber ehrlich gestehen das ich die Hauptfigur nicht sonderlich toll fand. Einfach eingebildet und zickig und arrogant. Und ihre Gedankengänge konnte ich teils gar nicht nachempfinden.
Aber sie ist mir dann ans Herz gewachsen. Irgendwie kennt man, oder ich, dieses Gefühl von Oberflächlichkeit sehr gut. Ich weiß wie das ist und ich habe sowas in der Art auch durchgemacht. Und das ist ein Charakterzug an mir, den ich nicht mag und den diese Helen eben auch hatte, wo ich nur dachte: Mein Gott, ist die schrecklich!
Erst später habe ich bemerkt das ich gelegentlich auch so bin oder war. Wie dem auch sei. Ich konnte sie doch verstehen!
Es ist ein prima Buch für Zwischendurch. Mit einem Ansatz von Tiefgründigkeit, aber es schwimmt wirklich nur an der Oberfläche.

Die Innere Therapeutin war übrigens sehr charmant und mal was anderes.

Das erste was ich gedacht habe, nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte, war: NOCHMAL!

Der Beruf wurde überhaupt nicht thematisiert, was für mich erleichternd war, denn ich fand schon am Ende ging es zack zack und ich wollte nur über Helens Liebesgeschichte was lesen und nicht, was mit ihrer Schwester ist. Und wenn da noch ein blöder Beruf dazwischen gekommen wäre, dann hätte mir das Buch nur halb so viel Spaß gemacht!

Trotzallem war das Ende sehr schön. PRICKELIG DURCH UND DURCH! Jaaaa, so liebe ich es einfach! Als wäre ich das im Buch und würde das miterleben, toll, einfach toll ich kann das Buch nur weiterempfehlen und freue mich schon auf ein anderes Buch von Jana Voosen, was ich mir holen werde!

13.11.06 14:13

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